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Nachricht für die Geschichte: Banskos Chiffre letztendlich entschlüsselt

Nachricht für die Geschichte: Banskos Chiffre letztendlich entschlüsselt

Dass Bansko über eine eigene Mundart verfügt, die vom Hochbulgarischen weitestgehend abweicht, ist landes- und weltweit gut bekannt. Kaum bekannt ist allerdings, dass jene Banskos Einwohner, denen die Prosperität der Stadt unter dem Joch und der Wiedergeburt zu verdanken ist, auch ein Schlüsselalphabet hatten. Zwei Jahrhunderte später ließ es sich enträtseln, und zwar ironischerweise durch eine Nachfahrin des Païssi von Hilandar. Nach 5-jährigen Bemühungen, die Aufzeichnungen der lokalen Kaufleute zu entschlüsseln, konnte Swetlana Djakonowa, Erbin des Bruders des Mönchs von Hilandar und größten Kaufmanns, Hadschi Wyltscho, von der historischen Nachricht zunächst vor der Bansko Utre Wochenzeitung berichten.
„Ich wusste seit eh und je, das Banskos Kaufleute seit dem Beginn des 19. Jhs. auf einer Geheimsprache kommunizierten. Als ich mit der Suche nach Aufzeichnungen von ihnen und der Studie ihrer Notizbücher begann, kam ich zur Erkenntnis, dass sie eigenes Schrifttum hatten und dabei sowohl die kyrillische und griechische Schrift, als auch die gebrochene Schrift gebrauchten. Fünfjahrelang versuchte ich, den richtigen Dreh herauszukriegen. Eingerührt war eine schöne Suppe, denn die gebrochene Schrift war nicht für dieselben Laute verwendet“, erzählt Djakonowa.
Vor ein paar Monaten gelang es ihr letztendlich, einen Brief an Neophyt von Rila von seinem Cousin Marko Georgiewitsch Wesjow, ebenfalls aus Bansko, aus dem Jahre 1832 zu entschlüsseln. „Zunächst kapierte ich einen Satz und wie bei Galgenmännchen erriet ich Zeichen nach Zeichen, Wort nach Wort. Zuerst fand ich heraus wie man „a“ schrieb, danach „i“ und „o“. Ein Kryptographie-Spezialist hätte vielleicht die Schrift schneller entschlüsseln können, doch bin ich auch schließlich dazu gekommen“, erklärt stolz Djakonowa, die Betriebswirtin von Beruf ist.
Ganz interessant erscheint die Tatsache, dass Neophyt von Rila sehr jung Bansko verlassen hatte, doch kannte er dennoch das Geheimalphabet. Zudem beherrschte er auch eine andere verschlüsselte Schrift, die er in seiner Korrespondenz mit Zaharij Zograf benutzte.

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